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Michael Kruse startet bei Duathlon-WM
in Spanien
Für die meisten Athleten ist die Saison bereits beendet. Für den
Schweriner Extremsportler Michael Kruse beginnt sie jetzt erst. Am
Sonntag startet er bei der Duathlon-WM im spanischen Gijon.
Schwerin. Schwarz, Rot und Gold – das sind die Farben die der
Schweriner Extremsportler Michael Kruse am Sonntag (25.9) im
spanischen Gijon präsentiert. Kruse startet für die Deutsche
Nationalmannschaft bei der Duathlon-Weltmeisterschaft. Sein Outfit
bekam er in der vergangenen Woche zugeschickt. Das passt dem durch
trainierten Athleten wie angegossen. In Spanien wird Kruse in seinen
Landesfarben gegen die Weltbesten Läufer und Radfahrer zehn
Kilometer laufen, 40 Kilometer Radfahren und abschließend noch
einmal fünf Kilometer laufen. Der Norddeutsche kann den Start kaum
mehr abwarten: „Jetzt beginnt meine Saison – das ist ziemlich spät“
Zuletzt hatte er sich bei kleineren Wettbewerben in Form brachte.
Ein Gefäßverschluss zwang ihn nach seinem Marathon in Burma Ende
2010 zu einem Krankenhausaufenthalt und einer mehrwöchigen Pause.
Das komplette Wintertraining musste er auslassen. Doch jetzt will
der Schweriner Athlet zum Jahresabschluss angreifen. Dafür
trainierte er nicht nur bei seinen Heimatvereinen Tri Sport Schwerin
und dem RST Dassow hunderten Kilometer auf dem Rad und laufend .
Damit er die nötigen Kraftreserven mit nach Spanien bringt, nutzte
Michael Kruse die Unterstützung von Thomas Schult, der auch die
Schweriner Stabhochsprungweltmeisterin Martin Strutz trainiert. Nach
acht Jahren ohne Duathlon-WM setzt sich Michael Kruse nicht unter
Druck. „Einen Platz unter den ersten zehn meiner Altersklasse wäre
gut“, so Kruse der in der Altersklasse ab 45 Jahren startet. Die
Bedingungen in Spanien dürften ihm entgegenkommen. Mit rund 20 Grad
ist es nicht zu heiß. Allerdings soll es auf dem Stadtkurs einige
windige Ecken geben. „Der Wettbewerb ist auch ein Leistungstest, um
zu sehen wo ich stehe“, sagt Michael Kruse, der einen Monat später
beim Ironman in Mexiko startet und dort noch einmal die
Qualifikation für den Klassiker auf Hawaii meistern will.
Jens Seemann |
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