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Verletzungspech bremste Michael Kruse bei Duathlon-WM aus

Auf Rang 25 seiner Altersklasse beendet der Schweriner Extremsportler Michael Kruse am Wochenende ein für ihn vor allem schmerzvolles WM-Rennen im spanischen Gijon.

Schwerin. Trotz Platz 25 in seiner Altersklasse hatte sich Michael Kruse am Wochenende bei der Duathlon-WM (10km Lauf – 40km Rad – 5km Lauf) im spanischen Gijon eine bessere Platzierung und positivere Erkenntnisse gewünscht. Der Athlet von Tri Sport Schwerin und des RST Dassow verfehlte in seiner Altersklasse sein Ziel - ein Platz in den Top 10. „Wenn ich fit gewesen wäre, hätte ich in jedem Fall dieses Ziel geschafft“, sagt Kruse beim Blick auf die Ergebnisliste. In der Vorbereitung fühlte er sich sehr gut. Doch seine Gefäßverletzung, die ihn seit Ende 2010 ausbremst, behinderte Michael Kruse auch in Spanien besonders bei den beiden Laufeinheiten. Auf der ersten von vier 2,5km langen Runden vom Stadion durch die Stadt am Atlantik konnte der Schweriner bei 20 Grad noch seine volle Leistung abrufen. Doch dann begannen erneut die Schmerzen im Bein, sodass er auf Rang 18 in die Wechselzone im Velodrom von Gijon lief. Auf dem Sattel fühlte sich der Mecklenburger wohler und holte auf. Zweimal musste ein 20km langer Rundkurs mit einem Höhenunterschied von 700 Metern absolviert werden. „Es ging 7km einen Berg hinauf und dann auf einer steilen Abfahrt wieder zum Meer. Das lag mir sehr“, so Kruse, der seine aufgeholten Positionen beim abschließenden Lauf wieder einbüßte. „Ich musste leider deutlich erkennen, dass die Regeneration doch gut ein Jahr dauern wird und ich noch nicht voll belastbar bin. Dafür war ich nicht geduldig genug. Aber ich möchte diesen internationalen Wettbewerb nicht missen. Nur so kann ich auf hohem Niveau Wettkampfpraxis sammeln“, so Kruses Erkenntnis. Dennoch will er in jedem Fall am 27. November beim Ironman (3,8km Schwimmen, 180 km Rad, 42km Lauf) in Mexiko starten. Dafür gab es auch schon grünes Licht seines Heimtrainers Bernd-Ullrich Klein. In den kommenden Wochen wird insbesondere die Ausdauer trainiert. Michael Kruse stimmt beim Ironman die Tatsache zuversichtlich, dass mit dem Schwimmen begonnen wird. Das werde seine Muskeln nicht sofort extrem beanspruchen.

Jens Seemann

 
     
             
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